Freude am Wort

Schlafen…wird überbewertet.

So geht es mir gerade. Ich überarbeite „Am Anfang allein“ anhand der Empfehlungen und Hinweise meiner Lektorin. Zuerst dachte ich, es würde mir schwer fallen, mich dazu aufzuraffen. Immerhin habe ich das Manuskript schon gefühlt hunderte Male durchgelesen, dachte ich kenne jeden Winkel und jede Ecke des Buches.

Erfreulicherweise stelle ich fest, dass ich mich als Schreiberling in den letzten Monaten weiter entwickelt habe. Und nun, dank des Lektorates, noch weiter verbessern werde. Es ist ein großartiges Gefühl, wie Wörter zu Sätzen, Sätze zu Absätzen und Absätze zu Kapiteln werden. Ein bisschen fühlt es sich an, als würde ich „Am Anfang allein“ neu erleben.

Was lerne ich zur Zeit vor allem:
Perspektive. Insbesondere Einhaltung derselbigen.
Textfluss. Und damit den Lesefluss des Lesers aufrecht zu erhalten und nicht zu bremsen.

Zu Beginn fiel es mir schwer, den Empfehlungen meiner Lektorin zu folgen. Mittlerweile habe ich Dinge bereits geändert und angepasst, bevor ich ihre entsprechende Anmerkung zur Kenntnis nehme.

Ich würde sagen, läuft! Es fühlt sich bis jetzt runder und leserlicher und spannender an. Wir sind als Leser dichter an Jason dran, erleben intensiver als vorher mit, was dem Geisterjäger widerfährt.

In Summe betrachtet: Leben heißt lernen. Und über das Schreiben etwas zu lernen und es anzuwenden, ist für mich eine großartige Sache. Die Arbeit an „Am Anfang allein“ ist einfach großartig.

An alle, die sich dem Erzählen von Geschichten widmen: Lasst euch niemals den Spaß an der Sache nehmen!

Hinterlasse einen Kommentar