
Es gibt gute Tage und weniger gute.
Das betrifft auch Kreativität und Motivation.
Wie gehe ich mit den schlechten um?
Jeder kennt das. Zu wenig geschlafen, Stress auf der Arbeit, Ärger mit dem Nachbarn, Streit in der Partnerschaft, die Gedanken kreisen um hunderte Probleme…
Und nebenbei will ich noch ein Buch schreiben? Wie soll das denn gehen?
Antwort:
Den Spaß nicht verlieren. Es ist ein bisschen wie beim Sport. Manchmal bin ich nach der Arbeit einfach platt. Aber ich will noch zum Training, weil ich weiß: Das tut mir gut. Es baut mich auf, ist wichtig für die Gesundheit und sorgt für sozialen Austausch. Gerade letzterer fällt mir als introvertiertem Menschen manchmal schwer.
Also raffe ich mich auf, fahre hin und los geht’s!

Fazit: Erinnere dich daran, was es dir bedeutet und was es dir gibt!
So halte ich es auch beim Schreiben.
Dieses Buch, die Geschichte um Jason, seine Freunde und Feinde, ist für mich ein wichtiges, ernsthaftes Projekt. Es ist keine Spielerei, sondern etwas, dass mir am Herzen liegt.
Manchmal muss man sich daran erinnern, was eine Sache einem bedeutet. Wenn ich mich nach einem Zehn-stunden-tag nicht mehr aufraffen kann, an meinem Buch zu arbeiten, dann kann es mir nicht wichtig sein. Bitte nicht falsch verstehen, Pausen und Erholung sind wichtig. Aber wie fülle ich diese Unterbrechungen? Bringt es mich voran, etwas zu tun, dass mich nur ablenkt? Oder kann ich aus kreativer Produktivität vielleicht einen wesentlich höheren Erholungseffekt ziehen?
Eines der wichtigsten Mittel gegen all die oben benannten Probleme: Disziplin!
Schlicht und ergreifend. Auch wenn die Couch ruft, heißt es: Dran bleiben. Es kostet mich nichts, sondern es gibt mir etwas. Also schmeiße ich den Rechner an und schreibe an dem Skript.
Aktuell ist es aus der zweiten Runde des Lektorates wieder da. Ich arbeite an der fünften Überarbeitung und mit jedem Mal fühlt es sich runder an. Genau das ist eine der großartigsten Belohnungen: Das gute Gefühl, dass es voran geht. Das es besser und besser wird.
Das rettet mich auch an den anstrengenden Tagen. Selbst wenn ich nur eine Seite schaffe, ist es ein weiterer Schritt.
Übrigens: Auch nach dem Sport wird geschrieben, dass versteht sich doch von selbst.
Und auch jetzt, nach dem Sonntags-Blog, geht es wieder ran an das Skript von „Am Anfang allein“.
Verliere nicht die Freude an deinem Projekt!
Erinnere Dich immer daran, dass Du mehr zurück bekommst, als Du gibst!
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