
Ich bin eine Leseratte. Gerade als Kind ging es nicht ohne was zu lesen. Bis heute schätze ich die Momente, in denen ich meine Nase in ein Buch stecken kann.
Schon als kleiner Knirps habe ich angefangen zu lesen. Damals mit einem Mickey Mouse Comic. Buchstabe für Buchstabe habe ich mir angeeignet. Beim Vorlesen musste ich immer mit in das Buch schauen können, um Wörter und Sätze mitlesen zu können.
Das war der Beginn einer wundervollen Freundschaft. Ich und das geschriebene Wort. Vor allem dann, wenn mich die Buchstaben in andere Welten entführten, fern Alltag und Realität. Ja, ich gestehe, ich bin ein Träumer. Stets mit den Gedanken woanders. Mein Leben lang habe ich einen Balanceakt gelebt, dem geliebten verhaftet, dem Neuen gegenüber offen. Das Alles geboren aus den gelesenen Abenteuern meiner Jugend.
Jules Verne, die Figur des Sherlock Holmes, Der Alte Mann und das Meer, Moby Dick, Stephen King, Wolfgang Hohlbein und allen voran (wenn auch erst als Erwachsener) Sir Terry Pratchet. Ich kann gar nicht aufzählen, was ich gelesen habe. Von den Klassikern bis zur Moderne sind mir unzählige Bücher zum Opfer gefallen.
Dies ist mein Hut-ziehen, mein Dank, mein Kniefall vor allen Autoren, Schreiberlingen, Geschichtenerzählern und Schriftstellern.
Ich danke euch für unzählige Reisen zwischen die Sterne, in die Tiefen des Ozeans, in die Weiten der Prärie, Dschungelwelten und vieles, vieles mehr.
Den nachfolgenden Text habe ich vor langer, langer Zeit geschrieben. Bevor ich es gewagt habe, mit dem Schreiben anzufangen:
„Wenn Worte Magie wären, so wünschte ich mir, ich beherrschte diesen Zauber.
Einen Regentag in ein Abenteuer zu verwandeln, einen Winterabend in einen Ausflug in die Weiten des Weltalls oder der Einsamkeit einer stillen Wohnung durch eine Reise zu entkommen. Der Tristheit unseres Alltags die süße Würze einer Romanze bescheren, die Gräue des Klassenzimmers mit dem Donnern der Schlacht zu erfüllen oder dem Flimmern des Monitors einen Ritt über die Prärie entgegen zu setzen.Ich wünschte, ich könnte die Magie der Worte beherrschen, einem Herz Liebe zu schenken oder Trauer in Lachen zu verwandeln. Doch scheint der Zauber nur für mich zu wirken, eine Illusion, wie ein Regenbogen. Wedele mit der Feder wie ein Amateur und enttäusche, durchschaut man den Lug und Trug. Wo ich gerne Zauberer wäre, bin ich nur Taschenspieler.
So bleibt nur der Wunsch, die Magie der Worte zu verstehen und Wunder zu wirken, wo ich selbst nur Grenzen sehe.“
Jahre später habe ich unzählige ungelesene Kurzgeschichten geschrieben. Und dann wurden sie gelesen. Teilweise sogar veröffentlicht.
Nun halte ich „Am Anfang allein“ in den Händen. Ein Titel der, vielen Dank an Hanna für die Inspiration, nicht nur den Kern der Geschichte trifft, sondern auch das Ding mit dem Schreiben an sich. Ich werde nicht aufhören. Lernen, mich entwickeln. Weiter Geschichten erzählen. So schreibe ich fleißig an Band II:
„Die Zone der Entfremdung“
Und das ist zugleich mein Rat an alle Geschichtenerzähler da draußen:
Lernt! Lest! Liebt was ihr tut und dazu gehört, eurer Handwerkszeug zu beherrschen.
Es gibt viele tolle Bücher zu dem Thema, Websites, Podcasts, Blogs, Beiträge und so weiter. Egal wie unmöglich etwas scheint … deine Grenzen setzt nur du dir selbst.
Bleib am Ball! Schreibe dir die Seele aus dem Leib und liebe es. Erzähle der Welt deine Geschichte, egal welches Genre!
Tu es! Schreibe! Genieße es! Lebe es!
Heute halte ich voller Stolz meinen Erstling in den Händen. „Am Anfang allein“ steht noch alleine im Regal. Doch wie in der Geschichte Jason Harper nicht alleine bleiben wird, wird dieses Buch nicht das letzte gewesen sein.
Ich bin ein Schreiberling – Du auch?
PS
„Am Anfang allein“ erhaltet ihr auch bei eurem lokalen Buchhändler.
Mit Titel und Autorenname oder unter der ISBN: 9783754317518.
Unterstützt bitte euren lokalen Buchhandel!
Mit Chance findet ihr mein Buch bald dort in den Regalen, aber bis dahin vergesste bitte auch den netten Laden um die Ecke nicht.
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