Feedback und Kritik sind wie Blut

für einen Vampir ein Lebenssaft für junge Schriftsteller.

Kritik … womöglich noch negative … schaudernd sahen wir in der Kindheit und Jugend unseren Lehrer den Rotstift zücken.

Wer hatte da schon ein gutes Gefühl? Oder auch heute noch, als Erwachsener, wer freut sich schon über Kritik?
Oft empfinden wir unser Werk als schlecht dargestellt, als mies gemacht und heruntergeputzt. Klar, das ist unser Baby, unser Ding, Jugendtraum, was auch immer. Aber vielleicht sollte man einen Moment durchatmen und sich die Kritik, das kritische Betrachten unserer Schöpfung noch einmal (nach einem tiefen Seufzer) anschauen.

Im besten Falle erhalten wir in dem Feedback eine konstruktive Kritik, bei der unser Kritiker sich redliche Mühe gegeben hat, uns nach vorne zu bringen. Hilfe anzubieten, seine Meinung sachlich und nachvollziehbar kundzutun. (wie meine fantastischen Testleser, Lektorin und Korrektorin)
Dann ist es einfach, damit umzugehen.

Im Normalfall, und weil es leider auch viel leichter ist, wird gemeckert. Die Fehler zu finden ist so viel einfacher. Beobachtete gerne euch selbst das nächste Mal, wenn ihr Kritik äußert.
Aber auch hier: Durchatmen. Das, was nicht erwähnt wird, scheint also als gut empfunden worden zu sein. Also lächeln, Krönchen richten und die Kritik kritisch 😉 beäugen. Arbeitet damit. Lehnt sie nicht ab, sondern nehmt sie ernst.

Der schlimmste Fall … Gefühlt schlägt euch blanker Hass entgegen.
Okay, ganz so schlimm vielleicht nicht. Aber scheinbar ist es dem Kritiker nicht möglich auch nur ein gutes Haar an eurer Schöpfung zu lassen. Feuer frei für scheinbare Gemeinheiten, oberflächliches Niedermachen und darauf herumtrampeln. Autsch, dass tut weh.
Sicherlich ist es hier am schwersten, sich nicht wutentbrannt abzuwenden. Aber genau das darf man nicht. Nicht blindwütig zurückschlagen, sondern sich bedanken und erstmal Abstand nehmen. Dann einmal darüber nachdenken: Steckt in dem ganzen Gemecker vielleicht ein Körnchen Wahrheit? Kann ich daraus einen Gewinn für mich ziehen? Etwas lernen?

Denn das sollte das Ziel sein: Etwas lernen. Sich entwickeln und sein „Produkt“ verbessern. Denn so kalt das klingt, auch ein Buch ist ein Produkt, das verkauft werden soll.

Und darum rufe ich alle meine Leser auf:
Her mit eurer Meinung, eurem Feedback, eurer Kritik! Lasst mich wissen, was euch gefällt, missfällt, was eure Neugier geweckt hat oder was genervt hat.
Denn Band II wird kommen. Fleißig wird hier an „Zone der Entfremdung“ gearbeitet. Und deine Meinung kann mir nur helfen, besser zu werden.
E-Mail: janschmidt1978@googlemail.com

Kritik ist eine Chance zu wachsen und besser zu werden.

Deine Meinung interessiert mich. Schreib mir unter:

jcsmith.author@gmail.com

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