
Kalte, dunkle Augen, verborgen in der Finsternis. Leiser, rasselnder Atem. In dem befremdlichen Geräusch schwingt eine besondere Note mit. Hunger …
Eine blühenden Fantasie zu haben, ist sicherlich nützlich, wenn man über Geister oder andere, fantastische Themen schreibt. Aber es kann nie schaden, sich inspirieren zu lassen.
Methoden dafür?
Zum Beispiel der Besuch von Orten, die zu dem Setting passen. Für meine Horrorstories ganz klar: Spukhäuser. Bevorzugt zur Dämmerung, wenn die Sonne den Horizont bereits berührt.
An solchen Plätze finden sich zahlreiche, manchmal unscheinbare Dinge, die Stoff für Gruselmomente bieten. Was das sein kann? Am Ende des Beitrages habe ich ein kleines Video für euch.
Ich nutze außerdem gerne die „Was wäre wenn“ Methode. Was wäre, wenn ich mit meinem Auto durch eine Pfütze fahre und einen Passanten damit eine unerwünschte Dusche verpasse?
Was für eine Geschichte könnte sich daraus entwickeln?
Ich meinem Fall war es eine Kurzgeschichte mit gleich drei Twists. Ich habe den Faden von dem Moment „Oh Mist, hätte da jetzt jemand gestanden“ weitergesponnen.
Fachliteratur, Dokumentationen und Artikel zu dem Themenkreis des angepeilten Plots bergen oft neben trockenem Wissen auch Ideen. Spannende Fakten, die sich hervorragend in die Storie einarbeiten lassen, und so die Geschichte leb- und glaubhafter machen.
In „Am Anfang allein“ haben wir es mit Jason einen waschechten Kettenraucher zu tun. Das kann in den USA schon schwierig sein. In Vancouver kann es, wie ich bei meinen Recherchen über die Stadt lernte, zu einem echten Problem werden.
Ich konnte das nutzen, Jason plastischer darzustellen und seine Welt lebendiger zu machen.
Anregungen und Ideen kann man an vielen Orten finden. Nehmt sie in euch auf, nutzt sie, spielt damit, begeistert euch dafür.
Lasst mich eure Meinungen, Ideen und Anregungen gerne wissen oder uns darüber diskutieren:
jcsmith.author@gmail.com
Hier ein neues Video, passend zu der Stimmung von „Am Anfang allein“.
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