
Update zu „Zone der Entfremdung“ und warum Kurzgeschichten nicht nur für Leser ein netter Snack für Zwischendurch sind…
Sommerzeit – Urlaubszeit … Nur nicht für Schriftsteller oder im Allgemeinen Leute, die für eine Sache brennen.
Zuerst ein Update zu Band II: Ich habe die erste Runde Lektorat abgeschlossen und es hat sich einiges getan. Hier ein paar Fakten:
Vor dem Lektorat waren es 308 Seiten mit 93.486 Wörtern.
Jetzt sind es 321 Seiten und 98.998 Wörter.
Dank der Kommentare und Anmerkungen meiner Lektorin Katharina Glück hatte ich einige tolle Inspirationen bekommen. Normalerweise schrumpft ein Skript während der Überarbeitung zusammen, aber ich glaube durch die neuen Szenen wird die Story in Band II und im folgenden Band III nachvollziehbarer und spannender. Aktuell ist das Manuskript wieder bei Katharina und ich freue mich schon darauf, es wieder in die Finger zu bekommen.
Gönne ich mir bis dahin eine Pause? Ja und nein. Statt direkt an Band III zu arbeiten, hatte ich die Idee für eine Kurzgeschichte. Die Anregung dafür kommt aus zwei Richtungen. Eine davon ist ein reales Ereignis, die andere eine Frage einer Leserin. Über das Erlebnis verrate ich nichts, denn das käme einem Spoiler gleich.
Ich habe von einer Leserin Feedback bekommen, die meine lebhafte Beschreibung lobt. Vielen Dank dafür. Dann sagte sie, dass es sich so lese, als würde ich etwas beschreiben, dass ich tatsächlich erlebt habe. Das fand ich sehr spannend und regte mich zum Nachdenken an. Ich bin kein spiritueller Mensch und sicherlich bin ich noch keinem Geist begegnet. Meine Antwort war, dass ich eine lebhafte Fantasie habe. Das stimmt in jedem Fall, aber natürlich lasse ich mich durch Verschiedenes inspirieren. Sei es das Schleichen durch verlassene Orte oder das Recherchieren echter Geistergeschichten. So tauchen in „Am Anfang allein“ zwei Geister auf, die auf tatsächlichen Mythen bzw. Erzählungen basieren. Dennoch ließ mich die Frage ein wenig nachdenklich zurück. Als mir dann vor kurzem tatsächlich eine gruselige Sache passierte, nahm ich diesen Gedanken wieder auf und begann eine Kurzgeschichte daraus zu entwickeln. Seid gespannt.
Für mich als Autor ist das Schreiben einer Kurzgeschichte ein netter Kreativ-Snack für zwischendurch. Eine neue Idee ausprobieren, damit spielen und sie in das bestehende Universum einflechten. Das bietet diverse Gelegenheiten, neue Seiten der Figur zu beleuchten, Ausblicke in die Zukunft zu bieten oder einfach seinem Spaß an der Schattenwelt Ausdruck zu verleihen.
Wie seht ihr das? Oder habt Fragen: Schreibt mir
jcsmith.author@gmail.com

Jetzt geht es aber tatsächlich in den Urlaub. Eine Woche ohne Strom, Internet und Handy. Eine Woche „Conquest of Mythodea“, einem LARP Event. Mal sehen, welche Inspirationen ich von hier mitnehmen werden, als Sir Tore von Arendahl.
(Foto von Marco Winter)
Hinterlasse einen Kommentar